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Fringed

Es wurmt, wenn die Ungerechtigkeit siegt; aber dieser Ärger lässt sich kühlen, durch alles, was querdenkt und -läuft, und außerdem ist es nie zu spät, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Auch wenn der Mut dazu daher rührt, sich einer Zeit zu besinnen, die man als unbeschwert erlebte, in der man den Begriff Verantwortung noch nicht kannte, und wo man dementsprechend unschuldig war, wenn man normierte Erwartungen „auszufransen“ versuchte.

“… It’s the galaxies of phantasies of our green days‘ small worlds we carry inside
which hide treasure maps where ought-to-be-s are fringed …”

WISHES

Wenn die Gesteinsbrocken der Perseiden über unserem Sommerhimmel verglühen, dann ist das wahrhaftig ein gewaltiges Ereignis, und mitunter ein guter Zeitpunkt, sich etwas zu wünschen.

„…Please, put
the world on my armchair
I wish to cradle it
most gently.

Let us,
put exhaustion to a hold,
taste the whole bread
while cracking the grain.

Front doors’ entries
never refused,
all colors loved,
all sizes of shoes, too.”

I Guess you told me

Ein Abschied, der viele Fragen offenlässt, und Anlass gibt, darüber zu sinnieren, das Leben jenseits seiner Funktionalität zu erfassen.

“… You never believed
in a concept of grief.

You were never soothed by
concepts of truth …

It squeezes my heart
How we fell apart

Was there any warning?
I guess you told me …

… through poetry.”

Nothing to prove

Ein Sehnsuchtslied. Ein Lied darüber, den entscheidenden Schritt zur geliebten Person hin zu tun, zu jemandem, der einen annehmen würde, wie man ist, auch wenn es unpassend und verrückt erscheint.

“… Why not cross the seas?
The moon may turn green
And stars may give me back my strength.
Why not fly to you

Into your arms
Nothing to prove?
You would let me sit next to you.”

© Music by Stefan Angerer © Lyrics by Anna Gadzinski

„… The hardest day of an all burning ray
is a rose that behaves
as if there isn’t any all accepted straight way …“

(I guess you told me)

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